Menü

Damals, 1964, wie es begann

Der Nautic Club Kehl e.V. wurde am 11. April 1964 im Gasthaus Möve in Kehl von den Herren Bauer, Bruder, Erhardt, Flor, Gehring, Huber, Lameli, Lott, Nitsche, Schäfer, Schertel, Schneider, Weber und Zink gegründet. Ziel war es, den Bootsfahrern aus dem Raum Kehl, die seither ihren Sport bei der Paddlergilde Kehl e.V. in der Abteilung Motorboot ausgeübt hatten, einen eignen Verein zu geben. Als Hafenanlage konnte das seither schon genutzte Ufergelände im Anschluss an die Paddlergilde an der Hafenstraße in Kehl gepachtet werden. Viele fleissige Hände trugen seither zum Gedeihen des Clubs bei.

Chronik

1964
Gründung des Nautic Club Kehl e.V.
Bau der ersten Holzstege

1966
Bau der Bootshalle

1967
Bau der Bootstankstelle

1968
Bau der Slipanlage
Wir erhalten das ADAC-Grenzhäuschen - erstes Clubhaus wird eingerichtet

1982
Bootstankstelle erneuert

1984
Bau unseres neuen Clubhauses mit Gastronomiebereich sowie Sanitäranlagen und einer grossen Terasse

1987
Spielplatz angelegt

1989
Die Holzstege werden gegen Metallstege ausgetauscht Wir feiern unser 25-jähriges Jubiläum verbunden mit einer Sternfahrt des DMYV

1992
Erweiterung der Pachtfläche / Vergrösserung der Hafenanlage

1994
Neugestaltung der Parkplätze

2008
Stegerweiterung am Südsteg
Sanierung der Slipanlage und der Böschungen

2009
Bau eines Grillplatzes und eines Unterstandes am Nordsteg

2010
Bau neuer Sanitäranlagen im westlichen Teil der Bootshalle

2012
Bau einer großen Terassenüber- dachung am Clubhaus

2014
Wir feiern unser 50-jähriges Jubiläum - Festakt in der Stadthalle Kehl

Hafenstandort

Unser Hafen liegt an der Hafenstrasse und damit im Stadtgebiet von Kehl. Dies bedeutet, man ist zu Fuss in kurzer Zeit am Bahnhof und in der Innenstadt. Der Hafen selbst liegt im Einlaufkanal zum Kraftwerk Kehl. Dadurch werden unsere Boote nicht direkt vom Schwell und Sog der auf dem Rhein fahrenden Schiffe getroffen. Allerdings hatte der Einlaufkanal eine gewisse Strömung, die aber mit dem Bau der Staustufe Gambsheim und der Stilllegung des E-Werkes 1974 ihr Ende fand. Als Glücksfall hat sich die Nachbarschaft zu den französischen Pionieren in der Kaserne gegenüber der Hafenstrasse erwiesen. Unser damaliger Vorsitzender, Herr Bauer, konnte eine sehr freundschaftliche Beziehung aufbauen, die uns so manche Hilfe brachte. Die Bedingungen stimmten, man konnte ans Werk gehen. Der Wille und die Energie waren da, lediglich das Finanzpolster war dünn. Aber auch hier fanden die Vereinsgründer eine Lösung: Sie übernahmen eine persönliche Bürgschaft.

Unsere Stege

Unsere Stege haben sich im laufe der Zeit gewandelt. Waren die ersten noch Gummipontons, denen häufig die Luft aus ging, hatten die zweiten schon Flugzeugtanks als Schwimmer. Zu festen Holzstegen kamen wir mit Hilfe französischer Pioniere und im Jahre 1989 begannen wir mit dem Austausch der Holzstege durch Metallstege. Sie bekamen auch Trinkwasser- und Stromanschluss und eine Beleuchtung. Das geschah allerdings in einzelnen Etappen, die jeweils mit einer Stegeinweihung gefeiert wurde. Die letzte Holzbeplankung wurde 2007 durch Stahlgitter ersetzt.

Unsere Bootshalle

Unsere Bootshalle wurde 1966 mit grossem Arbeitseineinsatz der damaligen Mitglieder gebaut. Als der Sturm “Lothar“ sie im Jahr 1999 schwer beschädigte, musste ihr ein neues Dach verpasst und die Aussenhaut erneuert werden, was ihr wieder ein schmuckes Aussehen verlieh. Unsere Bootshalle wurde und wird natürlich häufig auch zweckentfremdet benützt, für allerlei Festivitäten. Im Jahr 2010 haben wir dann im westlichen Teil der Halle unseren neuen Sanitärbereich für Mitglieder und Gastlieger eingerichtet und einen Zugang von der Stegseite aus geschaffen.

Unsere Bootstankstelle haben wir 1967 gebaut. Sie war die erste weit und breit. Wegen geänderter Vorschriften musste sie 1984 durch eine neue ersetzt werden. Diese ist bis heute in Betrieb. Es kann Super und Diesel getankt werden.

Unser erstes Clubhaus

Unser erstes Clubhaus kam 1968 ganz unerwartet und als Ganzes zu uns. Nach dem Neubau der Europabrücke über den Rhein von Kehl nach Straßburg wurde das ADAC-Grenzhäuschen nicht mehr gebraucht. Mit Hilfe französischer und deutscher Pioniere wurde es auf das Gelände des Nautic Club transportiert und zwischen unserer Bootshalle und der Tankstelle positioniert. Unser Clubleben hatte damit einen neuen Mittelpunkt gefunden. Der Transport des ADAC-Grenzhäuschens war eine aufregende Sache. Die Bilder sprechen für sich:

Unsere Slipanlage

Unsere Slipanlage haben wir im Jahre 1968 gebaut. Die notwendige Spundwand wurde durch eine Spende von Herrn Werner Weber finanziert. Im Jahre 2008 musste die gesamte Slipanlage saniert werden. Wir haben dabei die Stützmauer erhöht und die Zufahrt verbreitert. Jetzt können auch grössere Boote mit einem Autokran aus dem Wasser gehoben oder zu Wasser gelassen werden.

Unser neues Clubhaus

Unser neues Clubhaus wurde 1982 errichtet. Das lieb gewonnene ADAC-Grenzhäuschen konnte den Ansprüchen nicht mehr gerecht werden, deshalb wurde es durch einen grösseren Neubau ersetzt. Dieser erhielt sowohl einen Gastronomiebereich als auch die erforderlichen Santäranlagen. Um eine grosse Terasse im Süden des Clubhauses anlegen zu können, musste eine hohe Stützmauer errichtet werden. Das Clubhaus ist in all den Jahren ein gern aufgesuchter Ort für Mitglieder und Gäste geworden. 2004 wurde das Clubhaus innen komplett saniert und beheimatet heute das ‘Restaurant Cafe am Yachthafen’.